Ist die PKV die bessere Lösung?
Die PKV oder auch Private Krankenversicherung genannt, ist in aller Munde. Viele Menschen wünschen sich in ihrem Beruf verbeamtet zu werden, um in die PKV wechseln zu können und andere denken über eine Selbstständigkeit nach. Auch hier hat man die Möglichkeit in der PKV unterzukommen. Aber auch Arbeitnehmer mit einem bestimmten Mindesteinkommen haben die Möglichkeit in die PKV zu wechseln.
Die Vorteile der PKV
Warum wollen die Menschen unbedingt in die PKV? Liegt es an den verkürzten Wartezeiten beim Arzt oder an der besseren Versorgung mit Medikamenten. Möchten sie im Krankenhaus eine Chefarztbehandlung und alle anderen Annehmlichkeiten haben? Oder liegt das einfach an den geringeren monatlichen Beiträgen und der angebotenen guten Leistungen der PKV? Das sind viele Fragen, die sich nach einer Antwort sehnen. Fest steht: die PKV wird immer stärker, weil viele Versicherte von den gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung wechseln. Aber Vorsicht! Die Privaten Krankenversicherungen sind zwar in den Leistungen gut und die Beiträge gegenüber den gesetzlichen Krankenkassen auch geringer, aber es gibt Unterschiede. Nicht alle, die mit einem Werbespot locken, können am Ende die Besten sein. Es gibt auch Auflagen, die der Versicherte erfüllen muss. Ist das Eintrittsalter des Versicherten noch jung, dann nehmen die Privaten Krankenkassen diesen sehr gern auf, denn junge Menschen sind meist gesund und hier liegt das Problem. Hat man sich in einem mittleren Alter selbstständig gemacht, dann fangen die kleinen Wehwehchen schon an.
Gesundheitsbeschwerden nicht verschweigen
Vor dem Eintritt in die PKV sind aber Gesundheitsfragen zu beantworten und das Wahrheitsgemäß. Tut man das nicht, dann wird die PKV die Kosten für bestimmte Behandlungen nicht oder nur zum Teil übernehmen. So muss ein Eingriff am Herzen angegeben werden, auch wenn anschließend keine weiteren Beschwerden vorhanden sind. Etwaige Knochenbrüche, in der Vorgeschichte, Lungen-und Nierenleiden und alle anderen bekannten und durchgemachten Erkrankungen müssen auf dem Fragebogen richtig beantwortet werden.
Hohe Kosten
Bei chronischen Erkrankungen wird man nicht in der PKV aufgenommen. Hier bleibt nur der Weg über die freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse und die monatlichen Beiträge sind für einen Kleinunternehmer meist unrealistisch. In Amerika hat man nun endlich die Gesundheitsreform durchgesetzt und alle Menschen sind dort versichert. Das sollte in Deutschland auch so sein, ist es aber nicht.
Vor allem die Kleinunternehmer und ein Mann Firmen können sich die Beiträge zur Versicherung einfach nicht leisten. Solange niemand krank wird, fällt es keinem auf. Aber wehe es kommt der Ernstfall und man muss ins Krankenhaus. Sollen die Kosten getragen werden, dann kann der Unternehmer gleich eine Insolvenz anmelden. Die PKV und die gesetzlichen Krankenkassen haben noch einen großen Unterschied. In den gesetzlichen Krankenkassen können Familienangehörige ohne zusätzliche Kosten mitversichert werden. So sind auch Kinder und Erwerbslose in der Familienversicherung abgesichert. Das machen sich auch viele Selbstständige zu Nutze. Nehmen wir einmal an eine Familie, bestehend aus Mann, Frau und ein bis zwei Kindern will sich versichern. Der Mann ist selbstständig und ist der PKV beigetreten. Die Frau ist Angestellte und in einer gesetzlichen Krankenkasse. Dann wird die Frau die Kinder mit in der gesetzlichen Krankenkasse versichern und das ohne zusätzliche Kosten. In der PKV geht das nicht so einfach. Hier entstehen höhere Kosten für den Versicherten. Trotz dieses gravierenden Unterschieds wechseln immer mehr Menschen zur PKV und genießen deren Leistungen.
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